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Skulptur

Prof. Hans Saiger

(Bereichsleiter Erziehungswissenschaft, Ganzheitliche Lehrerbildung, Schulpraktikum)

Zielgruppe:

Alle

Wahl/Pflicht:

Wahlpflichtbereich

Zeitraum:

Erstes Halbjahr

Umfang:

16 Stunden (2 ½ Tage)

Ziele:

Die gestalterische Auseinandersetzung mit einem größeren Holzstück soll  ganzheitliches Handeln  und Erleben ermöglichen, zu künstlerisch-kreativer Tätigkeit anregen und die Bereitschaft fördern, Denk- und Wahrnehmungs-gewohnheiten sowie Handlungsroutinen zu verlassen und sich auf neue, offene Situationen einzulassen.

Inhalte:

  • Spalten eines Baumstammes mit Keilen und schwerem Schlaggerät.
  • Aufteilung der Segmente unter den Teilnehmern.
  • Gestaltung einer stimmigen, abstrakten Skulptur mit einfachem Werkzeug:
    Durch ein Wechselspiel von gestaltendem Eingreifen und beobachten-dem Zurücktreten  begegnen die Teilnehmer  den Material-/ Formeigen-schaften und den eigenen Empfindungs- und Erkenntnis- und Hand-lungsmöglichkeiten. Durch das Eingreifen werden permanent neue Situationen geschaffen, die nicht mehr rückgängig zu machen sind,  die aber gestalterisch weiter entwickelt werden können. Es geht darum,  das jeweils Gegebene weiter zu treiben und zu optimieren. Dadurch entsteht aus dem Rohmaterial allmählich eine Skulptur. In dem Prozess, in dem sich Weg und Ziel annähern, werden durch den Handlungstyp `Entwickeln´ Parallelen zu pädagogischen Situationen erfahrbar.
  • Aufstellen der Skulpturen im Seminar als stimmiges Ensemble.
  • Reflexion des Erlebten unter den Aspekten: künstlerischer Prozess, Selbst- und Gruppenerfahrung, Analogien zu pädagogischen Prozessen.

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Arbeitsweisen:

handwerklich-motorisches Arbeiten, Gruppengespräche,  individuelle Beratung, Metaplan, Fotos, Fotoprotokoll

Materialien:

Baumstämme, Bildhauerwerkzeug, Fotos, Metaplan, Fotoprotokoll

Evaluation:

Direktes Feedback durch die Teilnehmer/innen mittels Fragebogen; Rundgespräch

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